Sie haben für Ihre Matratze eine stattliche Summe bezahlt. Und was schützt sie? In den meisten Haushalten lautet die Antwort: nichts. Der Matratzenschoner ist vielleicht das am wenigsten beachtete und zugleich fleißigste Teil der Heimtextilien.

Ein Mensch verliert nachts über den Schweiß eine beträchtliche Menge Feuchtigkeit. Ein Teil davon gelangt in die Matratze. Über die Jahre werden die Feuchtigkeit, Hautschuppen und der Schweiß, die sich darin ansammeln, zu Flecken und zu einem idealen Lebensraum für Milben. Eine Matratze können Sie nicht waschen, einen Matratzenschoner schon. Genau darum geht es.

Früher dachte man bei wasserdichten Matratzenschonern an raschelnde Plastikauflagen, unter denen man schwitzte. Heute verwenden gute Schoner eine sehr dünne TPU-Membran. Sie lässt keine Flüssigkeit durch, wohl aber einen Teil des Wasserdampfs. Die Frotteeoberfläche aus Baumwolle darüber macht den Teil, der die Haut berührt, angenehm. In Haushalten mit Kindern oder Haustieren und in der Altenpflege ist er kein Luxus, sondern schlicht eine Notwendigkeit.