Wenn Sie ein Handtuch genau ansehen, erkennen Sie, dass seine Oberfläche aus Tausenden kleiner Schlingen besteht. Diese Schlingen heißen Flor, und in ihnen steckt der ganze Charakter des Handtuchs.

Je höher die Schlingen, desto größer die Oberfläche: Das Handtuch nimmt mehr Wasser auf und fühlt sich voller an. Sehr lange Schlingen können aber an einem Ring oder einem Uhrenarmband hängen bleiben und herausgezogen werden. Auch die Drehung des Garns zählt. Handtücher aus ungedrehtem oder schwach gedrehtem Garn (bekannt als „Zero Twist“) sind unglaublich weich, weil sich die Fasern frei öffnen. Der Preis dafür: Sie fusseln mehr und halten weniger lange. Fest gedrehte Garne sind etwas fester, aber viel strapazierfähiger.

Achten Sie beim Kauf auch auf die Ränder. Sind die Säume eng und sauber genäht? Passt die Bordüre, also das glatt gewebte Band am Ende des Handtuchs, zum Rest? Handtücher verschleißen zuerst an den Rändern. Ein Fachmann beurteilt ein Handtuch meist zuerst an seinen Rändern.