Die meisten von uns schneiden das Etikett ab und werfen es weg, ohne es überhaupt zu lesen. Dabei verrät dieser kleine Zettel vieles über das Produkt, was der Verkäufer nicht sagt.
Als Erstes sollten Sie auf die Materialzusammensetzung achten. „Baumwollreich“ und „100 % Baumwolle“ sind nicht dasselbe. Ein Produkt mit „60 % Baumwolle, 40 % Polyester“ verhält sich im Griff, in der Atmungsaktivität und beim Pilling ganz anders. Das Zweite sind die Pflegesymbole. Sie sind Informationen, die der Hersteller gibt, nachdem er geprüft hat, was das Produkt aushält. Steht im Symbol 30 °C, ist es Ihre Entscheidung, es bei 60 °C zu waschen, doch die Verantwortung für das Ergebnis liegt dann auch bei Ihnen.
Das Dritte sind Maße und Grammatur, das Vierte, falls vorhanden, die Zertifikatsnummer. Dazu kommt das Herkunftsland. Das ist keine Frage des Nationalismus; wie tief die Fertigungstradition eines Landes in einer bestimmten Produktgruppe reicht, wirkt sich auch auf die Qualität aus. Ein Etikett zu lesen dauert ein paar Sekunden. Es nicht zu lesen, kann manchmal jahrelange Enttäuschung kosten.
